Wie können Sie Ihrer Katze eine gute Ernährung geben ?

Der Magen einer Hauskatze ist mit einem Aufnahmevolumen von etwa 0,3 Litern relativ klein. Es ist daher gut dem Tier mehrere (mindestens fünf pro Tag) kleine Mahlzeiten zur Verfügung zu stellen als wenige Große.

Im Darm wird die umsetzbare Energie aus der Nahrung aufgenommen. Essenzielle Aminosäuren, die die Katze nicht selbst herstellen kann, sondern mit dem Katzenfutter aufnehmen muss, sind Taurin, Methionin, Arginin und Cystein, sowie die Vitamine Niacin, D und A. Hochwertiges Katzenfutter enthält ebenso Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink.

Katzenfutter

Insgesamt ist der Darm vergleichsweise kurz, da Fleisch leichter verdaulich ist als pflanzliche Nahrungsbestandteile. Diese sollten im Katzenfutter demnach nicht in großen Mengen vorkommen. Auch auf Proteine als Energielieferanten und einige Nährstoffe, die sich ausschließlich in Fleisch finden sind Katzen angewiesen.

Zusammensetzung

Die Nahrung einer Wildkatze besteht zu einer Hälfte aus Proteinen und zur anderen Hälfte aus Fett. Kohlenhydrate machen insgesamt nur etwa zwei Prozent aus. Je näher das Katzenfutter dieser Zusammensetzung kommt, desto besser. Optimal ist also ein hoher Anteil tierischer Produkte, wenig Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Reis, Kürbis oder Getreide. Gerade Getreide kann zu Verdauungsbeschwerden und Allergien führen, die sich u. a. in Durchfall oder Fellproblemen zeigen können.

Ungesund sind auch chemische Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Emulgatoren und aromatische Lockstoffe. Die Beigabe von Zucker ist nicht nur schädlich, sondern auch nutzlos da Katzen keine Geschmacksrezeptoren für Süßes haben.

Nassfutter/Barf

Besonders ältere Katzen neigen dazu nicht genug Flüssigkeit aufzunehmen. Dem kann durch Fütterung mit Nassfutter entgegengewirkt werden. Das schließt auch das sogenannte Barf (biologisch artgerechtes rohes Futter) mit ein. Dieses kann dem individuellen Nährstoff- und Nährwertbedarf angepasst werden. Hierbei spielen das Alter, das Gewicht und die Haltungsbedingungen eine Rolle.

Hilfreich sind Fertig-Barf-Produkte aus dem Fachhandel. Das Barfen hat auch den Vorteil, dass schädliche nicht deklarierungsbedürftige Zutaten und Verfahren vermieden werden können.